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Forum: Implantologie

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Thema:
Implantate stehen zur Hälfte auf dem Knochen und zur Hälfte im Mundboden.
Anzahl der Beiträge: 4

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erstellt: 20.06.2024 - 16:09

Lilly aus Bayern

Hallo,

Ich habe nun die Meinung zweier MKG.

Meine Implantate die 2019 gesetzt wurden stehen nicht ideal und wer weiß ob sie Zukunft haben.

Es wurde damals kein Knochenaufbau gemacht. Die Kronen sind deshalb sehr hoch.

Zudem stellt man jetzt fest, daß sie nur zur Hälfte auf dem Knochen stehen. Die andere Hälfte steht wohl im Mundboden.

Aktuell ist alles nur provisorisch versorgt, da auch der Biss Probleme macht und leider das Kiefergelenk knackt. 

Ich soll irgendwann mit Keramik OK und UK versorgt werden. Aktuell alles Kronen auf Zähnen und oder Implantaten. Der HKP ist genehmigt.

Hat das denn überhaupt Zukunft?

Sollte ich die Implantate still legen lassen, ehe sie irgendwann evtl. zu wackeln beginnen?

Der MKG meint, wenn raus, dann muss das gefräst werden. Da die Implantate zur Hälfte trotzdem fest im Knochen sind. Noch!

Dann Knochenaufbau..grosse Sache Knochenblock...es fehlt sehr viel Knochen. Da ist so gut wie nichts. War 20 Jahre Teilprotheseträger.

Dann wieder implantieren  das wäre eine Sache von mind  2 Jahren .

Da es nur die 6 er betrifft und rechts unten noch den 5 er kommt wohl eher schlecht eine Teleskopprothese in Frage. Oder doch? Ich bin erst 45 Jahre. Die zu überkronenden Zähne sind leider noch sehr gut und wohl zu Schade für Theleskop? Ich weiß  es nicht.

Mein aktueller Behandler ist der Meinung, kann normal versorgt werden. Die Implantate halten.

Einen OK und einen UK zu versorgen kostet viel Geld. Keramik ist noch härter als die Kunsstoffkronen.

Die Oberkrieferkronen treffen die UK Kronen weit aussen. Die UK ragen nach innen. Ich weiß nicht, wie das mit der Kräfteverteilung ist.

Welche Alternativen hätte ich?

Leider habe ich kein DVT Bild zum einstellen.

Und auf dem DVT ist sowas nicht ersichtlich  weshalb das noch kein Behandler erkannt hat.

 

 

 

 

 


Wenn die Implantate mit der Implantatschulter im Knochen stehen (seit 5 Jahren!), ist das nicht soo schlecht. Die in den Mundboden ragenden Teile müßte man mit dem Finger tasten können. Es handelt sich um drei(?) Implantate. Diese entfernen ist keine Freude; Nun muß man abwiegen: die Implantate zu versorgen, uU als Kompromis mit einer Compositverblendung, gegenüber dem "vollen Programm". Natürlich bleibt ein gewisses Restrisiko, aber auch Knochenaufbaumaßnahmen sind keine sichere Wette.

Dr.FrankPüllen, MSc, MSc, Neu-Isenburg 


erstellt: 21.06.2024 - 07:48

Lilly aus BAYERN

Hallo,

Ja, man kann sie wohl tasten und das alleine ist auch unangenehm.

Es sind 2 Implantate rechts , zwischen 5 u. 7...man hat sie halt so gesetzt wie es wohl ging.

Möglich ist aber auch, daß deswegen das Kiefergelenk Probleme macht. Oder? Es knackt bei jedem öffnen des Mundes. Egal was ich esse, es ist unangenehm und nicht einfach. 

Vielleicht wird sich dadurch auch nie ein richtiger Biss einstellen.

Optisch von aussen, stehen diese Implantatkronen soweit innen und durch den nicht mehr vorhandenen Knochen ist diese Seite sehr eingefallen.

Der MKG meint, das selbst bei Schlucken der Mundboden mit den Implantaten wohl ein Problem hat. Zumindest wäre es möglich.

Wie auch immer, weiss ich nicht ob es noch eine Alternative zur jetzigen Situation gibt.

Möchte mir ungern auch noch das Kiefergelenk kaputt machen.

 


Ich würde die Implantate nicht mit dem Kiefergelenk "zusammenbringen", weil das zwei verschiedene Baustellen sind. Die Knackgeräusche des Gelenkes lassen sich nicht wirklich behandeln, Da hat man schon alles mit allem Aufwand vergeblich probiert, außer Spesen nichts gewesen. Zum Trost: Ihr Gelenk wird auch noch in Jahrzehntes funktionieren. Vermeiden Sie Extrembewegungen und versuchen Sie, das knacken zu vermeiden. Bitte nicht probieren, "ob es noch knackt".  Bzgl. der Implantate habe ich gewisse Zweifel, ob Ihre Wange objektiv wirklich so stark eingefallen ist, wie Sie es subjektiv empfinden. Auch wenn diese nicht ideal positioniert sind (seit immerhin doch einigen Jahren), gibt es nur die Alternatven: entfernen (und wie soll es danach weitergehen?), oder versorgen und mit einem "Restrisiko" leben. Im worst case würden ein oder beide Implantate vielleicht irgendwann verloren gehen.

Dr.FrankPüllen, MSc, MSc, Neu-Isenburg



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